Die Semperoper in Dresden

August 9, 2010

Semperoper_bei_NachtNachdem im 16. Jahrhundert bereits in einer kleinen Kapelle am jetzigen Standort der Semperoper Konzerte statt. Später auch erste Opern, diese aber meist in Pavillions und Gärten des königlichen Hofes oder vor der stattlichen Fassade des Dresdner Zwingers. Das erste Opernhaus wurde von 1664 bis 1667 am Taschenberg gebaut. Ein halbes Jahrundert später entstand dann 1719 das Große Opernhaus in dem von Johann Adolf Hasse ein neuer, aufwendiger Opernstil italienischer Art entwickelt wurde.

Die erste Semperoper wurde von Gottfried Semper als Königliches Hoftheater errichtet. Baubeginn war im Jahr 1838, eröffnet wurde das Haus 1841 dann auch mit Goethes Schauspiel Torquato Tasso. Das Wirken von Richard Wagner in Dresden begründete dann mit Auführungen von Rienzi (1842), Der Fliegende Holländer (1843) oder Tannhäuser (1845) die Operntradition des Gebäudes. Am 21. September 1869 fiel das Gebäude dann einem Brand zum Opfer.

1871 wurde am Theaterplatz erneut nach den Plänen von Gottfried Semper damit begonnen ein zweites Opernhaus zu errichten. Es wurde 1878 mit Webers Jubelouvertüre und Goethes Iphigenie auf Tauris eröffnet. Unter Kapellmeister Ernst von Schuch wurden verstärkt die Werke von Richard Strauss aufgeführt. So unter anderem Feuersnot (1901), Salome (1905), Elektra (1909) und Der Rosenkavalier (1911).

Im zweiten Weltkrieg wurde die Semperoper beim Bombenangriff auf Dresden zerstört. Erst 1977 wurde, mit minimalen Änderungen, die für einen modernen Bühnebetrieb notwendig waren, mit dem Wiederaufbau nach Sempers Plänen begonnen. Am Am 13. Februar 1985, dem 40. Jahrestag der Zerstörung, konnte die Semperoper mit Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ wiedereröffnet werden – es war die gleiche Oper, mit der das Opernhaus am 31. August 1944 geschlossen worden war.

Auch heute bietet die Semperoper hochwertigen Operngenuß und Balletaufführungen. So kann man Geschichte in Form von aktuellen Aufführungen leibhaftig genießen. Passend zum Ambiente bietet das Radisson Parkhotel Dresden Radebeul oder das Ramada Hotel Dresden eine standesgemäße Übernachtung mit Zimmern in gehobenem Ambiente, Wellnesseinrichtungen und weiteren Services.

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